Wir über uns
„Das habe ich noch nie vorher versucht, also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe.“
(Pipi Langstrumpf)
Unser Bild vom Kind basiert auf der Annahme, dass Kinder von Anfang an große Potenziale mitbringen. Um diese Anlagen zu entfalten, brauchen sie vielfältige Anregungen durch ihre Umwelt. Das bedeutet für uns, Kindern bewusst Erfahrungen zugänglich zu machen und ihnen Wege des Lernens aufzuzeigen. Wir begreifen es als Aufgabe, bei den Kindern die Eigenmotivation zum Lernen zu erhalten und zu fördern. Jedes Kind ist ein wertvoller und vollständiger Mensch, unabhängig von sozialer und kultureller Herkunft. Gleichberechtigung und Chancengleichheit gehören zu den Grundwerten unserer Einrichtung.
Unser gesetzlicher Auftrag leitet sich zudem aus dem KiBiZ (Kinder-Bildungs-Gesetz) ab: Betreuung, Erziehung und Bildung.
Evangelisch aus gutem Grund
Unsere Kindertageseinrichtung ist Bestandteil der Ev. Kirchengemeinde
Pelkum-Wiescherhöfen und somit eingebettet in das Gemeindeleben.
Die Zusammenarbeit ist geprägt von gegenseitigem Vertrauen, Akzeptanz und Toleranz.
Unsere Kindertageseinrichtung ist Begegnungsstätte unterschiedlicher Menschen und Generationen.
Wir verstehen uns als Ansprechpartner für die Gäste in unserem Haus, unabhängig von ihrer weltanschaulichen und religiösen Orientierung.
Am Eingang unserer Kindertageseinrichtung finden Sie – wie an vielen anderen Kirchen, Gemeindehäusern, Pfarrhäusern und Kindergärten – das Facettenkreuz. Acht Quadrate um eine gemeinsame Mitte, das Kreuz. Zeichen für: evangelisch! Was uns verbindet, ist die Mitte, das Kreuz, Jesus Christus. Durch ihn gehören wir zusammen in aller Verschiedenheit.
Würde man die Quadrate auseinanderziehen, wäre das Kreuz nicht mehr erkennbar. Nur gemeinsam können wir zeigen, was evangelischer Glaube bedeutet. Wir sind unterschiedlich, aber gemeinsam sind wir evangelische Kirche: vielfältig und verbunden im Glauben.
Raumkonzept
Unsere Einrichtung ist nach dem Raumkonzept von Prof. Mahlke (Würzburger Modell) und nach dem Hamburger Modell (für Kinder unter drei Jahren) ausgerichtet. Die Harmonie und die Integration von Holz, Farbe und Licht prägen den Charakter unseres Hauses.
Die bauliche Gestaltung und räumliche Gliederung unseres Hauses kommt den Bedürfnissen von Kindern in besonderer Weise entgegen. Die Konzeption eines Raumprofils, in dem das Leben Spuren hinterlassen darf, ist die Grundlage für ein Haus in dem sich Menschen in aller Verschiedenheit willkommen und gut aufgehoben fühlen.
Durch die Einbauten aus Holz schaffen wir auf verschiedenen Ebenen Nischen, Höhlen, kleine Spiel- und Rückzugsmöglichkeiten.
Schwerpunkte
Familienzentrum
Zusammen mit der Ev. KiTa Zachäus bilden wir das Familienzentrum Wiescherhöfen. Wir halten gemeinsam mit der Ev. Kirchengemeinde Pelkum-Wiescherhöfen und unseren Kooperationspartnern, ein differenziertes, wohnortnahes Angebot für Menschen in der Gemeinde vor.
In der engen Vernetzung und bedarfsorientierten Weiterentwicklung der verschiedenen Angebote sind wir ein offenes Haus, in dem Menschen Unterstützung, Hilfe und Empathie erfahren.
Inklusion
Inklusion bedeutet für uns, dass alle Kinder unabhängig von Förderbedarf, Herkunft, Alter, Erstsprache oder Entwicklungsstand bei uns willkommen sind.
Jedes Kind wird mit seinen persönlichen Stärken und Schwächen angenommen. Wir stellen seine Kompetenzen in den Mittelpunkt, nicht seine Beeinträchtigungen.
Es wird nicht durch therapeutische Maßnahmen isoliert, sondern es findet gezielte Unterstützung statt, wo immer nur möglich. Unsere Kindertageseinrichtung ist ein Ort gemeinsamen Lebens und Lernens, trotz aller Verschiedenheit. Hier ist ein Ort der Begegnung durch Achtung und Toleranz.
Spiel, Sprache und Bewegung
Spielen – die Haupttätigkeit von Kindern – ist nicht allein eine Grundbedingung für Lern- und Bildungsprozesse, sondern „Lernen an sich“ und wird häufig unterschätzt: „Sie spielen ja nur.“
Dabei ist dieses Lernen so wirkungsvoll, weil es aus einem inneren Antrieb heraus geschieht. Aus Eigeninitiative heraus übt das Kind Verhaltensweisen, die seine geistige, soziale, emotionale, motorische, kreative und praktische Entwicklung fördern – und das in einer Vielseitigkeit, die kein noch so gutes Lernprogramm bieten kann.
Wir geben den Kindern Zeit zum Spielen und ermöglichen ihnen so, Erfahrungen mit anderen Kindern, mit verschiedenen Materialien und Medien erleben zu können.
Ein breites Spektrum an Bewegungs- und Wahrnehmungsmöglichkeiten gibt den Kindern die Chance sich selbstbestimmt in der Bewegungssicherheit zu erproben.
Sprachliche Förderung ist für uns Bestandteil einer ganzheitlichen ausgerichteten Erziehung und ist für alle Mitarbeiter/Innen ein integriertes Element der täglichen pädagogischen Arbeit.
Ein wesentlicher Aspekt für das Gelingen sprachlicher Prozesse ist dabei eine sichere und stabile Beziehung zwischen Kind und Erzieher/Innen.

